Das Ziel unserer Fahrzeugkontrollen ist eine saubere Übergabe und die vollständige Dokumentation des Fahrzeugzustands – einschließlich der Prüfung von Ausstattung, Unterlagen und äußerem Erscheinungsbild vor Fahrtantritt.
In diesem Artikel erklären wir, wie Sie die Funktion Fahrzeugkontrollen in motum konfigurieren und auf Ihre individuellen Prozesse anpassen lassen können. Sie erfahren, welche Anwendungsfälle zur Verfügung stehen und welche Einstellungen Sie im Detail vornehmen können.
1 Anwendungsfälle für Fahrzeugkontrollen
In motum stehen Ihnen vier verschiedene Kontrollarten zur Auswahl. Je nach Einsatzzweck können Sie eine oder mehrere davon für Ihre Fahrer und Fahrerinnen aktivieren.
Unsere Best-Practice-Konfiguration:
Die folgende Best-Practice-Konfiguration ist standardmäßig aktiviert. Zunächst werden mögliche Schäden abgefragt, anschließend werden Fotos zu den folgenden Fahrzeugansichten erfasst: Vorderseite, Rückseite, Fahrerseite, Beifahrerseite, Innenraum (Fußraum, Vorder- und Rücksitze), Laderaum/Kofferraum und Cockpit.
Neben der Fotodokumentation werden die Anzeigen auf dem Cockpit sowie die Sauberkeit des Fahrzeugs (Außen- und Innenbereich) abgefragt. (Die Cockpit-Informationen können individualisiert abgefragt werden.)
Ergänzend dazu werden allgemeine Angaben, Informationen zum Fahrer sowie optionale Freitexte abgefragt. Umfang und Inhalt dieser Felder können je nach gewähltem Anwendungsfall (siehe Punkte 1.1 bis 1.4) variieren.
1.1 Fahrzeugübergabe / Fahrerwechsel
Wird ein Fahrzeug an eine andere Person übergeben – z. B. bei Schichtwechseln oder Urlaubsvertretungen, können zusätzlich zu den oben gezeigten Abfragen individuell einstellbare Abfragen konfiguriert werden.
Besonderheit: Ergänzend zur Best-Practice-Konfiguration und den individualisierteren "Allgemeinen Informationen“ wird bei der Fahrzeugübergabe festgehalten, wer das Fahrzeug wann, wo und an wen übergibt.
1.2 Zustandskontrolle (z. B. vor Leasingrückgabe)
Diese Variante ermöglicht eine umfassende Bewertung des Fahrzeugzustands zu einem bestimmten Zeitpunkt – z. B. vor einer Leasingrückgabe, einem Verkauf oder bei besonderen Prüfintervallen.
Besonderheit: Ergänzend zur Best-Practice-Konfiguration und den individualisierteren "Allgemeinen Informationen" können Sie Abfragen zu Reifen (z. B. Reifentyp und Zusatzsatz) sowie fahrerbezogene Angaben wie Adresse, Telefonnummer und Übergabedatum integrieren.
1.3 Täglicher / Wöchentlicher Check-In
Der Check-In findet jeweils vor der Nutzung des Fahrzeugs statt. Typische Einsatzszenarien sind der Wochenstart oder Tagesbeginn.
Besonderheit: Ergänzend zur Best-Practice-Konfiguration und den individualisierteren "Allgemeinen Informationen" werden die Fahrerinformationen auf den Vor- und Nachnamen des Fahrenden reduziert. Das ermöglicht eine schnellere Durchführung des Check-Ins.
1.4 Täglicher / Wöchentlicher Check-Out
Der Check-Out erfolgt am Ende der Nutzung – z. B. vor dem Wochenende oder nach einer Einsatzschicht. So kann dokumentiert werden, ob während der Nutzung Schäden oder Änderungen aufgetreten sind.
Besonderheit: Ergänzend zur Best-Practice-Konfiguration und den individualisierteren "Allgemeinen Informationen" werden die Fahrerinformationen auf den Vor- und Nachnamen des Fahrenden reduziert. Das ermöglicht eine schnellere Durchführung des Check-Outs.
2 Infos zu den "Allgemeinen Informationen"
Alle Fahrzeugkontrollen lassen sich im Rahmen der "Allgemeinen Informationen" individuell konfigurieren. So können Sie steuern, welche Informationen in welcher Kontrolle abgefragt werden sollen.
Beispielhafte Abfragepunkte (konfigurierbar):
Fahrzeugschein vorhanden?
Verbandskasten vorhanden & aktuell?
Warndreieck vorhanden?
Tankkarte vorhanden?
Rettungsweste vorhanden?
Montierte Reifen (Sommer/Winter)?
Weiterer Reifensatz vorhanden?
Schlüssel vorhanden?
Serviceheft vorhanden?
und alle weiteren, die Sie für Ihren Fuhrpark wünschen.
Sie können diese Punkte pro Anwendungsfall ein- oder ausschalten und so genau steuern, welche Inhalte für Ihre Fahrer und Fahrerinnen sichtbar sind.
3 Hinweise zur Einrichtung
Die Konfiguration erfolgt durch Ihr motum Customer Success Team mit der Unterstützung des motum Produkt Teams. Falls Sie bestehende Einstellungen ändern oder neue Kontrollvarianten aktivieren möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechperson bei motum.